Natürliche Kinderzahnpasta mit nur 2 Zutaten

Diese Zahnpaste oder auch Zahnpasta ist der absolute Dauerbrenner. Wir lieben sie, die Kinder lieben sie und unsere Zähne sowieso. Unsere beiden werden in diesem Jahr 5 und 9 Jahre alt und mussten noch nie zum Zahnarzt. Natürlich lassen wir hin und wieder kontrollieren, ob alles in Ordnung ist. Diese Besuche fallen bei uns aber sehr kurz aus und die Kinder haben zum Glück keine Angst vor dem Zahnarzt.

Wir sind davon überzeugt, dass unser gesunder Lebensstil und auch die natürliche Kinderzahnpasta ausschlaggebend sind. Ab und zu greifen wir auch zu gekaufter Zahnpasta, doch für gewöhnlich nutzen wir unsere selbst gemachte.

Warum eine natürliche Kinderzahnpasta selber machen?

In konventioneller Kinderzahnpasta ist allerlei enthalten, was auf keine Fälle durch unsere Mundschleimhäute in unser System kommen soll. Inhaltsstoff Nummer eins, den wir bedenklich finden, ist Fluorid. An sich soll er den Zahnschmelz härten und vor Karies schützen. Jedoch warnen viele Kritiker davor, dass sich Fluorid im Körper anreichert und sich somit schädlich auf unsere Gesundheit auswirken kann. Da dies bisher nicht ausreichend erforscht ist, verzichten wir darauf. Man kann sich anderweitig mit ausreichend natürlichem Fluorid (statt Industriemüll) versorgen, daher ist es in der Zahnpasta einfach nicht nötig.

Solange in Zahncreme für Babys Kadmium, Blei und Aluminium gefunden werden, stehen wir der Sache skeptisch gegenüber. Aluminium reichert sich bekanntermaßen im Körper an und hat einen schädlichen Effekt auf das Nervensystem und kann zudem die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, oder gar nehmen. Über Kadmium und Blei muss ich – denke ich – nicht sprechen.

Unnötige Schaumbildner, künstliche Aroma- und Farbstoffe, welche zum Teil im Verdacht stehen, Krebs zu erregen, sind Inhaltsstoffe konventioneller Kinderzahnpasta! Polyethylenglykole runden die Sache ab, indem sie unsere Mundschleimhaut noch durchlässiger machen. Wer möchte das in seinem Körper?

Ich könnte hier noch etliche Zeilen über die Bestandteile konventioneller Kinderzahnpasta und deren Auswirkungen auf den menschlichen Organismus schreiben, erspare euch das aber nun und komme zum Punkt.

Natürliche Kinderzahnpasta – das Rezept

3 EL Kokosöl
1-2 EL Xylit

Das Kokosöl am besten in der Sonne schmelzen lassen oder nur ganz minimal erwärmen (schmilzt bei 25 °C). Beides vermengen, das war’s schon! Die natürliche Kinderzahnpasta kann im Prinzip in beliebiger Menge hergestellt werden und sollte am besten an einem eher wärmeren Ort aufbewahrt werden, da das Kokosöl sonst zu hart wird. Meist hat man sie so oder so im Bad stehen.

natürliche Kinderzahnpasta

Xylit und Kokosöl – warum?

Wir verwenden Xylit, da die Kariesbakterien dieses nicht verstoffwechseln können und somit absterben. Sie nehmen es quasi auf, wie Zucker, haben aber keine Ahnung, dass das Xylit ihnen die Lebensgrundlage entzieht. Hin und wieder bekommen die Kinder auch vor dem Schlafen gehen einen Löffeln Xylit, das sie langsam im Mund zergehen lassen. Den Kindern schmeckt’s und ich kann mir sicher sein, dass ihre Zähne gesund bleiben. Super Sache!

Kokosöl verwenden wir, da es Laurinsäure enthält, welches lediglich die pathogenen, also die krankmachenden Bakterien angreift, zudem entfernt es sanft den Zahnstein (bei Kindern jetzt nicht ganz so wichtig).

Beides zusammen hilft unserer Mundflora gesund zu bleiben und bisher (ca. 9 Jahre lang) haben wir nur gute Erfahrungen damit gemacht.

Wir haben auch ein Video auf YouTube dazu:

Macht ihr eure Zahnpasta selbst oder kauft ihr sie?

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